Die Freundschaft Rödingen-Höllen und Freialdenhoven......

Zwischen beiden Dörfern gab es immer schon ganz besondere Beziehungen. Dabei fällt jedem wohl das Datum 13.02.2007 ein. Seinerzeit kam es zu einem Transfer, der Weltweit Schlaglzeilen machte.Walther Eppendorf wechselte vom SV Rödingen-Höllen zum Weidinger Club Viktoria Freialdenhoven.

Aber es geht auch anders herrum. << Schreibt man das so ?--Egal! ). Jedenfalls wechselt Sebastian Kahnel sozusagen nach Rödingen-Höllen. O.K -- sein Herz schlägt immer noch "Freialdenhoven".

Liebe Andera, lieber Sebastian...euch beiden alles gute, wüschen euch die St.Mauritius Schützenbruderschaft Freialdenhoven sowie das Dorfportal Freialdenhoven ( sprich -- nahezu das ganze Dorf Freialdenhoven ),

Und wenn unser Freialdenhoven jemals in der Bevölkerungsstatistik unter 1000 Einwohner falllen sollte, kommen wir bei euch klingeln, und ihr müßt leider nach Freialdenhoven ziehen-- ( Gröhl )

Bittle her klicken---ähm hier klicken meinte ich




Hier sind nun alle verfügbaren Foto's vom Königsvogelschuss 2010 online. Dem Team der St. Mauritius Schützenbruderschaft zu Freialdenhoven gebührt einen Herzlichen Dank für diese tolle Veranstaltung. Desweiteren noch ein Dankeschön an Angelika Kreies für die schönen Foto's






Chronik


Jedes Mitglied war gehalten, diese Vorschriften durch seine Unterschift zu bekräftigen."Welche Posten undt Clauselen der sämmtlicher Broderschaft vorgehalten, vorgelesen undt von selbiger allerdingß guthgeheischen, beliebte undt dieser Gestalt bestätigt worden, daß dahe Ein oder Anderer dagegen söndigen, undt sich frewentlich wieddersetzen würde, derselbe oder die Jenigen sollen alßdan alß ein untüchtigh Glied von der Broderschaft abgeschnitten werden, Undt keinen Zugangh mehr gestattet werden". Mit anderen Worten, das säumige Mitglied wurde ausgeschlossen und konnte nicht mehr aufgenommen werden. Für die Verstorbenen wurde am "Kirchweyhunghs Montag" eine Messe gelesen, der alle Mitglieder, die "sowohl vor die Weiber alß Männer geschieht", beizuwohnen verpflichtet waren. Selbst das Opfer war dabei vorgeschrieben: Frau oder Mann mußten je 8 Albus opfern, die dem Geistlichen zugedacht waren.

Die Königskette

Die Bedinungen für den Königsvogelschuß waren sehr straff gehalten. Der König mußte am Gottestrachttag "ein silbernes Merck-Zeich oder Schild in die silberne Kette hencken, Eines Rthlrs. werth, welcher dagegen thete, solle der Schützenbott denselben sein rohr abnehmen, biß er solches vollzögen". Das war sehr deutlich gesprochen und ließ keinen Zweifel daran, daß man ihm sein Gewehr beschlagnahmte, bis er die Plakette gestiftet hatte.

Ferner mußte er Fronleichnam den Zinnvogel und für anderthalben Reichstaler Zinngegenstände beschaffen, die man als Pfänder aussetzte. Das Königssilber war der Stolz jeder Bruderschaft. Es wurde in einer besonderen Kiste aufbewahrt, zu der nur der König und der älteste Brudermeister einen Schlüssel hatten. Die Schilder waren sämtlich aus Silber und mit Sinnbildern geschmückt. Leider wurden im Laufe der Jahrhunderte eine größere Anzahl Schilder verkauft, um Fahnen oder andere Gegenstände anzuschaffen. Im zweiten Weltkrieg ging die Schützenkette verloren, dazu das alte Bruderschaftsbuch und die Fahnen. Sieben silberne Königsschilder wurden in Vaals (Holland) aufgefunden und konnten zurückgeholt werden. Das älteste Königsschild stammt nunmehr aus dem Jahre 1903/04 und trägt die Aufschrift: "Peter Karduck, Klempner zu Freialdenhoven." Ferner verfügt die Bruderschaft über einen silbernen Königsstern, gestiftet von Bartel Wirtz und Elisabeth Keuz. Er wird vom "Vizekönig" getragen. 1950 wurde eine neue Fahne angeschafft; 1954 konnte eine Jungschützenabteilung ins Leben gerufen werden, um der Bruderschaft den notwendigen Nachwuchs zu sichern. Sie erhielt 1956 eine neue Fahne. Am 28. September 1958 führte sie das Jungschützentreffen im Kreise Jülich durch, das gut besucht war. Nach den alten Akten wurden Fahnen beschafft: 1724, 1778, 1841 (ein Geschenk des Pastors Keller), 1879 und 1898, eine Trauerfahne 1886. Bis 1862 hatten die Schützenfeste streng örtlichen Charakter, dann werden auch auswärtge Bruderschaften besucht, die ihreseits wieder an den Schützenfesten in Freialdenhoven teilnehmen. Größere Veranstaltungen fanden statt 1879, 1886, 1897 und 1905, 1928 das letzte größere Bruderschaftsfest.



Stiftungen der Könige:
Nach den damaligen Silberplaketten konnnte man als Könige feststellen:

Noch vorhandenes Königssilber:
 
Königsstern von 1876/77, gest. von Barthel Wirtz und Ehefrau Elisabeth Kreuzer.
1881 Plakette von Joh. Franz Forst
1903 Peter Karduck
1905 Math. Karduck
1907 Josef Wirtz
1909 Heinrich Johnen
1910 Hubert Beckers
1934 Peter Weber
 
1950 wurde eine neue Königskette angeschafft


Das Anna-Santo-Kreuz wurde der Bruderschaft verliehen im hl. Jahr 1933, ging während des zweiten Weltkireges verloren
und wurde der Bruderschaft 1956 neu verliehen.
Die fehlenden Jahreszahlen und Schilder lassen darauf schließen, daß man sich zum Verkauf der Plaketten entschlossen hatte, um die bereits erwähnten Utensilien zu kaufen. 1865, heißt es, wurde eine größere Menge Schilder von der Kette abgenommen, um eine neue silberne Kette mit massivem Vogel anfertigen zu lassen. An ihr hingen kleinere Erneuerungs-Schildchen: 1. Jakob Karduck 1865, 2. Peter Karduck 1873, 3. Johann Offermanns 1878, 4. Winand Beis 1865 und 5. eine Jubiläumsmünze, dem Brudermeister J. Brendt zum 25 jährigen Dienstjübiläum am 25.9.1898 gewidmet.

Fahnenschwenker Freialdenhoven

Auch über Freialdenhoven hinaus sind unsere Fahnenschwenker bekannt. Sie bereichern viele Veranstaltungen durch Ihre Auftritte. In den letzten Jahren sind viele Neulinge dazugestossen, die mit viel Eifer wunderbar peppige Auftritte einstudieren. Selbst unsere kleinen Bambinis begeistern uns. Danke für Euer Engagement. Weiter so!!!